IMMO Glossar Immobilienfinanzierung Baufinanzierung
Fachbegriffe zur Immobilienfinanzierung verständlich erklärt
IMMO-ABC– das Glossar von A bis Z

IMMO-ABC: Das Glossar rund um Immobilienfinanzierung & Baufinanzierung

Unser IMMO-Lexikon – Begriffe einfach erklärt

Schnell nachschlagen, wenn mal etwas unklar ist…

Unser IMMO-ABC erklärt wichtige Begriffe rund um Immobilienfinanzierung, Baufinanzierung, Darlehen, Grundbuch, Förderung und Immobilienkauf.

Kurz, verständlich und so formuliert, dass auch komplexe Finanzierungsbegriffe greifbar werden.

Orientierung für sichere Finanzierungsentscheidungen

Ob Eigenkapital, Annuität, Beleihungswert oder Zinsbindungsfrist: Wer die zentralen Begriffe kennt, kann Angebote besser vergleichen, Gespräche mit Banken sicherer führen und Entscheidungen rund um die eigene Immobilie bewusster treffen.

IMMO-ABC - Glossar rund um Immobilienfinanzierung & Baufinanzierung

Fachbegriffe aus der Finanzwelt von A bis Z

IMMO-Lexikon: Von A wie Abgeschlossenheitsbescheinigung bis Auszahlungsvoraussetzungen

Abgeschlossenheitsbescheinigung
Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung ist eine behördliche Bestätigung, dass eine Wohneinheit baulich vollständig von anderen Einheiten getrennt ist.
Warum ist das wichtig? Sie ist Voraussetzung für die Begründung von Wohnungseigentum nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG).

Abschreibung (AfA)
Die Abschreibung (AfA) ist ein steuerlicher Abzug für den Wertverlust einer Immobilie.
Was bedeutet das konkret? Eigentümer können jährlich einen Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten steuerlich geltend machen, insbesondere bei vermieteten Immobilien.
Wichtig für: Steueroptimierung bei Kapitalanlagen

Ablösung (Darlehen)
Die Ablösung bezeichnet die vorzeitige Rückzahlung eines bestehenden Kredits.
Wann passiert das? Häufig durch Eigenkapital oder im Rahmen einer Umschuldung – dabei kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen.

Abtretung
Eine Abtretung ist die rechtliche Übertragung eines Anspruchs auf eine andere Person oder Institution.
Wo kommt das vor? In der Baufinanzierung häufig bei der Übertragung einer Grundschuld zur Absicherung eines Darlehens.

Annuität
Die Annuität ist die gleichbleibende monatliche Rate eines Darlehens.
Was bedeutet das konkret? Sie besteht aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil, wobei der Tilgungsanteil im Laufe der Zeit steigt und der Zinsanteil sinkt.
Wichtig für: Planung der monatlichen Belastung

Annuitätendarlehen
Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen mit konstanten monatlichen Raten.
Warum wird es so häufig genutzt? Es bietet eine hohe Planungssicherheit und ist die gängigste Finanzierungsform beim Immobilienkauf.

Anschlussfinanzierung
Die Anschlussfinanzierung ist die Weiterfinanzierung eines bestehenden Darlehens nach Ablauf der Zinsbindung.
Welche Möglichkeiten gibt es? Sie kann bei der bisherigen Bank (Prolongation) oder bei einem neuen Anbieter abgeschlossen werden.

Auflassung
Die Auflassung ist die rechtlich bindende Einigung über die Eigentumsübertragung einer Immobilie zwischen Käufer und Verkäufer.
Wann erfolgt sie? Im Rahmen des Notartermins.

Auflassungsvormerkung
Die Auflassungsvormerkung ist ein Eintrag im Grundbuch, der den Anspruch des Käufers sichert.
Wozu dient sie? Sie schützt davor, dass die Immobilie zwischenzeitlich an Dritte verkauft wird.

Aufteilungsplan
Ein Aufteilungsplan zeigt die genaue Aufteilung einer Immobilie in einzelne Einheiten.
Was wird darin festgelegt? Welche Bereiche zum Sondereigentum gehören, etwa Wohnungen oder Stellplätze.

Auszahlungsvoraussetzungen
Auszahlungsvoraussetzungen sind Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor ein Darlehen ausgezahlt wird.
Welche sind das typischerweise? Zum Beispiel der Eigenkapitalnachweis, die Eintragung der Grundschuld oder eine Baugenehmigung.

IMMO-Lexikon: Von B wie Bauantrag bis Bonität

Bauantrag
Ein Bauantrag ist der offizielle Antrag zur Genehmigung eines Bauvorhabens.
Was gehört dazu? Baupläne, Berechnungen und alle Nachweise zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Baubeschreibung
Die Baubeschreibung beschreibt detailliert die Bauweise und Ausstattung eines Projekts.
Warum ist sie wichtig? Sie dient als Grundlage für die Bewertung durch Käufer und Banken.

Die Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis für ein Bauvorhaben.
Wann wird sie benötigt? Vor Baubeginn und nach Prüfung aller gesetzlichen Anforderungen.

Bauleistungsbeschreibung
Die Bauleistungsbeschreibung legt alle Bauleistungen und Ausführungsdetails vertraglich fest.
Wozu dient sie? Sie sorgt für Transparenz und Vergleichbarkeit von Bauangeboten.

Baunebenkosten
Baunebenkosten sind alle zusätzlichen Kosten neben den eigentlichen Baukosten.
Was gehört dazu? Planung, Genehmigungen, Gutachten, Erschließung und Versicherungen.
Wichtig für: realistische Gesamtfinanzierung

Bauträger
Ein Bauträger plant, baut und verkauft Immobilien auf eigenes Risiko.
Was bedeutet das für Käufer? In der Regel wird eine schlüsselfertige Immobilie erworben.

Baufinanzierung
Die Baufinanzierung umfasst die Finanzierung eines Immobilienkaufs oder Bauvorhabens.
Wie setzt sie sich zusammen? Aus Eigenkapital und Fremdkapital, meist in Form von Bankdarlehen und Fördermitteln.

Bausparvertrag
Ein Bausparvertrag kombiniert Sparen und späteres Darlehen.
Wozu dient er? Zur langfristigen Sicherung günstiger Finanzierungskonditionen.

Bebauungsplan
Ein Bebauungsplan regelt die Nutzung und Bebauung eines Grundstücks.
Was steht darin? Vorgaben zu Bauweise, Gebäudehöhe und Nutzung.

Beleihung
Die Beleihung ist die Absicherung eines Darlehens durch eine Immobilie.
Wie erfolgt das? Durch ein Grundpfandrecht, meist eine Grundschuld.

Beleihungsauslauf
Der Beleihungsauslauf beschreibt das Verhältnis zwischen Darlehenshöhe und Beleihungswert.
Warum ist das wichtig? Ein niedriger Wert führt in der Regel zu besseren Kreditkonditionen.

Beleihungsgrenze
Die Beleihungsgrenze bestimmt, bis zu welchem Anteil eine Bank finanziert.
Wie hoch ist sie typischerweise? Meist zwischen 60 und 80 Prozent des Beleihungswertes.

Beleihungswert
Der Beleihungswert ist ein vorsichtig berechneter Immobilienwert.
Wozu dient er? Er ist Grundlage für die Kreditentscheidung der Bank.

Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen fallen an, wenn ein Darlehen nicht sofort abgerufen wird.
Wann werden sie fällig? Nach Ablauf einer bereitstellungsfreien Zeit.

Bodenrichtwert
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke.
Wer legt ihn fest? Gutachterausschüsse anhand von Marktdaten.

Bonität
Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit eines Kreditnehmers.
Wovon hängt sie ab? Einkommen, Vermögen, Ausgaben und Auskünfte wie der SCHUFA.
Wichtig für: Kreditentscheidung der Bank

IMMO-Lexikon: C wie Courtage

Courtage
Die Courtage ist die Provision eines Maklers für die Vermittlung einer Immobilie.
Wie hoch ist sie? Beim Kauf häufig etwa 3,57 % des Kaufpreises pro Partei, abhängig von der Region.

IMMO-Lexikon: Von D wie Darlehen bis Disagio

Darlehen
Ein Darlehen ist eine vertraglich vereinbarte Geldsumme, die von einem Kreditgeber – meist einer Bank – zur Verfügung gestellt wird.
Wofür wird es genutzt? In der Baufinanzierung dient es dazu, den Kauf oder Bau einer Immobilie ganz oder teilweise zu finanzieren.
Wichtig zu wissen: Die Rückzahlung erfolgt über einen festgelegten Zeitraum zu vereinbarten Konditionen.

Darlehensbewilligung
Die Darlehensbewilligung ist die schriftliche Zusage der Bank für einen Kredit.
Was bedeutet das konkret? Die Finanzierung wird grundsätzlich genehmigt, allerdings oft unter bestimmten Bedingungen oder Auflagen.
Wichtig für: den nächsten Schritt Richtung Kaufvertrag

Disagio
Ein Disagio ist ein Abschlag vom Darlehensbetrag, der bei Auszahlung einbehalten wird.
Warum wird das gemacht? Durch das Disagio kann der Nominalzins eines Kredits gesenkt werden.
Interessant für: Kapitalanleger, da es steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden kann.

IMMO-Lexikon: Von E wie Eigenkapital bis Ertragswert

Effektivzins / Effektiver Jahreszins
Der Effektivzins zeigt die tatsächlichen Gesamtkosten eines Darlehens pro Jahr.
Was steckt dahinter? Neben dem Sollzins werden auch Nebenkosten wie Gebühren oder Disagio berücksichtigt.
Wichtig für: den Vergleich verschiedener Finanzierungsangebote

Eigenheimzulage
Die Eigenheimzulage war eine staatliche Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum.
Gibt es sie noch? Nein – sie wurde 2005 abgeschafft und ist heute nur noch historisch relevant.

Eigenkapital
Eigenkapital sind eigene finanzielle Mittel, die in eine Immobilienfinanzierung eingebracht werden.
Was zählt dazu? Zum Beispiel Ersparnisse, Wertpapiere oder Bausparguthaben.
Warum ist das wichtig? Je mehr Eigenkapital eingesetzt wird, desto besser sind in der Regel die Kreditkonditionen.

Eigenleistung / Muskelhypothek
Eigenleistung bezeichnet selbst erbrachte Arbeiten beim Bau oder Ausbau einer Immobilie.
Was bringt das? Diese Leistungen können als Ersatz für Eigenkapital angerechnet werden.
Typische Beispiele: Malerarbeiten, Bodenverlegung oder Innenausbau

Eigennutzung
Eigennutzung bedeutet, dass eine Immobilie vom Eigentümer selbst bewohnt wird.
Warum spielt das eine Rolle? Für selbstgenutzte Immobilien gelten steuerlich andere Regeln als bei vermieteten Objekten.

Eigentumswohnung
Eine Eigentumswohnung ist eine rechtlich eigenständige Wohneinheit innerhalb eines Mehrfamilienhauses.
Was gehört dazu? Neben dem Sondereigentum an der Wohnung auch Anteile am Gemeinschaftseigentum, etwa am Treppenhaus oder Dach.

Erbbaurecht
Das Erbbaurecht erlaubt es, auf einem fremden Grundstück eine Immobilie zu errichten oder zu nutzen.
Wie lange gilt das? Meist über mehrere Jahrzehnte, häufig rund 99 Jahre.
Besonderheit: Das Recht wird im Grundbuch eingetragen.

Erbbauzins
Der Erbbauzins ist eine regelmäßige Zahlung für die Nutzung eines Grundstücks im Rahmen eines Erbbaurechts.
An wen wird er gezahlt? An den Grundstückseigentümer, den sogenannten Erbbaurechtsgeber.

Erbpacht
Erbpacht ist ein veralteter Begriff für das Erbbaurecht.
Gut zu wissen: In der Praxis wird heute ausschließlich der Begriff Erbbaurecht verwendet.

Erschließungskosten
Erschließungskosten entstehen, wenn ein Grundstück baureif gemacht wird.
Was gehört dazu? Anschlüsse für Strom, Wasser, Abwasser, Gas sowie Straßen- und Telekommunikationsanbindung.
Wichtig für: die realistische Gesamtkalkulation

Ertragswert
Der Ertragswert ist ein Verfahren zur Bewertung von Immobilien.
Wie funktioniert das? Der Wert wird anhand der zu erwartenden Einnahmen, etwa Mieten, berechnet.
Typisch für: vermietete Objekte und Kapitalanlagen

Erwerbskosten
Erwerbskosten umfassen alle Kosten rund um den Immobilienkauf.
Was zählt dazu? Neben dem Kaufpreis auch Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer und Maklerprovision.

EURIBOR
Der EURIBOR ist ein Referenzzinssatz im europäischen Bankenmarkt.
Wofür wird er genutzt? Als Grundlage für variable Kreditzinsen.
Wichtig zu wissen: Veränderungen wirken sich direkt auf variable Finanzierungen aus.

IMMO-Lexikon: Von F wie Festzins bis Fremdkapital

Festzins
Ein Festzins ist ein Zinssatz, der über einen bestimmten Zeitraum unverändert bleibt.
Vorteil: hohe Planungssicherheit bei der Finanzierung

Festzinsdarlehen
Ein Festzinsdarlehen ist ein Kredit mit einem festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit oder einen definierten Zeitraum.
Was passiert danach? In der Regel folgt eine Anschlussfinanzierung.

Finanzierungsplan
Ein Finanzierungsplan ist die vollständige Übersicht aller Mittel und Kosten einer Immobilienfinanzierung.
Was wird dargestellt? Eigenkapital, Darlehen, Fördermittel und deren Verwendung.
Wichtig für: Bankprüfung und eigene Planungssicherheit

Flurkarte
Eine Flurkarte ist eine amtliche Darstellung von Grundstücken und deren Grenzen.
Was zeigt sie? Flurstücke, Gebäude und genaue Lageinformationen.

Flurstück
Ein Flurstück ist eine eindeutig abgegrenzte Fläche im Liegenschaftskataster.
Wichtig zu wissen: Ein Grundstück kann aus mehreren Flurstücken bestehen.

Förderbank
Eine Förderbank stellt zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse für bestimmte Vorhaben bereit.
Bekannte Beispiele: KfW, IFB Hamburg oder IB.SH
Ziel: Unterstützung beim Bau, Kauf oder der Sanierung von Immobilien

Förderung von Wohneigentum
Darunter versteht man staatliche oder regionale Unterstützungsmaßnahmen für Immobilienkäufer.
Was gibt es konkret? Zuschüsse, zinsgünstige Kredite oder steuerliche Vorteile.

Forward-Darlehen
Ein Forward-Darlehen ist ein Kredit, der heute abgeschlossen wird, aber erst später ausgezahlt wird.
Warum macht man das? Um sich aktuelle Zinssätze für eine zukünftige Anschlussfinanzierung zu sichern.

Fremdkapital
Fremdkapital ist Geld, das von externen Geldgebern zur Verfügung gestellt wird.
Typischer Fall: Bankdarlehen bei der Immobilienfinanzierung
Unterschied: Im Gegensatz zum Eigenkapital muss es vollständig zurückgezahlt werden.

IMMO-Lexikon: Von G wie Gemeinschaftseigentum bis Grundstück

Gemeinschaftseigentum
Gemeinschaftseigentum umfasst alle Teile einer Immobilie, die mehreren Eigentümern gemeinsam gehören.
Was zählt dazu? Typischerweise Treppenhaus, Dach, Fassade, tragende Wände oder Außenanlagen.
Wichtig zu wissen: Verwaltung und Instandhaltung erfolgen über die Eigentümergemeinschaft.

Grundbuchamt
Das Grundbuchamt ist die zuständige Abteilung beim Amtsgericht für Grundstücksdaten.
Was wird dort erfasst? Eigentumsverhältnisse sowie Rechte und Belastungen von Immobilien.
Relevanz: zentrale Instanz bei jedem Immobilienkauf

Grundbuchauszug
Ein Grundbuchauszug ist ein offizielles Dokument mit allen relevanten Informationen zu einem Grundstück.
Was steht drin? Eigentümer, Grundschulden, Hypotheken oder Dienstbarkeiten.
Wann braucht man ihn? Zum Beispiel bei Finanzierung, Kauf oder Verkauf.

Grundpfandrecht
Ein Grundpfandrecht dient der Absicherung eines Darlehens durch eine Immobilie.
Welche Formen gibt es? Vor allem Hypothek und Grundschuld.
Risiko: Bei Zahlungsunfähigkeit kann die Immobilie zwangsversteigert werden.

Grundschuldbestellung
Die Grundschuldbestellung ist der notarielle Prozess zur Eintragung einer Grundschuld.
Wofür dient sie? Als Sicherheit für die Bank bei einer Immobilienfinanzierung.
Wichtig: Ohne Grundschuld meist kein Darlehen.

Grundschuldzins
Der Grundschuldzins ist ein im Grundbuch eingetragener Zinssatz zur Absicherung der Bank.
Ist das der echte Kreditzins? Nein – er ist rein formal und wird nur im Ernstfall relevant.

Grundsteuer
Die Grundsteuer ist eine jährlich zu zahlende Abgabe für Immobilienbesitzer.
Wovon hängt sie ab? Vom Einheitswert, dem Hebesatz der Gemeinde und der Grundstücksart.

Grundstück
Ein Grundstück ist ein klar abgegrenzter Teil der Erdoberfläche.
Wie wird es erfasst? Über eine Flurstücksnummer im Grundbuch.
Möglich: bebaut oder unbebaut

IMMO-Lexikon: Von H wie Herstellungskosten bis Hypothekendarlehen

Herstellungskosten
Herstellungskosten umfassen alle Ausgaben für den Bau oder Umbau einer Immobilie.
Was gehört dazu? Baukosten, Planung, Materialien und Eigenleistungen.
Wichtig für: Finanzierung und steuerliche Bewertung

Hypothek
Die Hypothek ist ein klassisches Grundpfandrecht zur Kreditsicherung.
Besonderheit: Sie ist direkt an das Darlehen gekoppelt und erlischt bei Rückzahlung.
Praxis: Heute meist durch die flexiblere Grundschuld ersetzt.

Hypothekendarlehen
Ein Hypothekendarlehen ist ein durch eine Immobilie abgesicherter Kredit.
Was bedeutet das konkret? Die Bank nutzt die Immobilie als Sicherheit für das Darlehen.

IMMO-Lexikon: Von I wie IB.SH bis Instandhaltungsrücklagen

IB.SH (Schleswig-Holstein)
Die IB.SH unterstützt Immobilienprojekte in Schleswig-Holstein.
Schwerpunkte: Wohnraumförderung, Modernisierung und Energieeffizienz.

IFB (Hamburg)
Die IFB Hamburg ist eine regionale Förderbank.
Was bietet sie? Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Bauherren und Käufer in Hamburg.

Immobilienfinanzierung
Die Immobilienfinanzierung umfasst alle Mittel zur Finanzierung eines Immobilienkaufs oder -baus.
Was gehört dazu? Eigenkapital, Bankdarlehen und oft auch Fördermittel.
Ziel: langfristige Finanzierung über viele Jahre

Instandhaltungskosten
Instandhaltungskosten sind laufende Ausgaben zur Werterhaltung einer Immobilie.
Typische Beispiele: Reparaturen, Wartung oder kleinere Modernisierungen.

Instandhaltungsrücklagen
Instandhaltungsrücklagen sind finanzielle Reserven für zukünftige Maßnahmen.
Wer bildet sie? Vor allem Eigentümergemeinschaften bei Wohnungen.
Ziel: größere Reparaturen finanzieren

IMMO-Lexikon: Von K wie Kapitaldienstfähigkeit bis Kreditwürdeigkeit

Kapitaldienstfähigkeit
Die Kapitaldienstfähigkeit beschreibt, ob ein Kreditnehmer seine Raten dauerhaft zahlen kann.
Warum ist das wichtig? Sie ist eine zentrale Voraussetzung für die Kreditvergabe.

Kaufvertrag
Der Kaufvertrag regelt den rechtlichen Erwerb einer Immobilie.
Besonderheit: Er muss notariell beurkundet werden.
Inhalt: Kaufpreis, Zahlungsbedingungen und Übergabetermin.

KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
Die KfW ist eine staatliche Förderbank in Deutschland.
Was wird gefördert? Bau, Kauf und energetische Sanierung von Immobilien.
Vorteil: günstige Kredite und Zuschüsse

Konsumentenkredit
Ein Konsumentenkredit ist ein Darlehen für private Anschaffungen.
Unterschied zur Baufinanzierung: keine Immobilienbindung und meist unbesichert.

Kreditfähigkeit
Die Kreditfähigkeit beschreibt die rechtliche Fähigkeit, einen Kreditvertrag abzuschließen.
Voraussetzung: Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit

IMMO-Lexikon: Von L wie Laufzeit bis Löschungsbewilligung

Laufzeit
Die Laufzeit bezeichnet den Zeitraum eines Kreditvertrags.
Einfluss: Sie bestimmt die Höhe der Monatsrate und die Gesamtkosten.

Legitimation
Die Legitimation ist die Identitätsprüfung eines Kreditnehmers.
Wie erfolgt sie? Zum Beispiel per Postident oder Videoident.
Warum notwendig? Gesetzliche Vorgabe zur Geldwäscheprävention.

Lineare Abschreibung
Die lineare Abschreibung verteilt die Kosten eines Gebäudes gleichmäßig über die Nutzungsdauer.
Typischer Satz: etwa 2 % pro Jahr.
Relevant für: steuerliche Betrachtung

Löschungsbewilligung
Die Löschungsbewilligung ist die Zustimmung des Gläubigers zur Entfernung eines Grundpfandrechts.
Wann wird sie benötigt? Wenn ein Kredit vollständig zurückgezahlt wurde.

IMMO-Lexikon: Von M wie Maklerprovision bis Muskelhypothek

Maklerprovision / Maklercourtage
Die Maklerprovision ist die Gebühr für die Vermittlung einer Immobilie durch einen Makler.
Wer zahlt sie? In der Regel wird sie zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt.
Gut zu wissen: Die genaue Höhe kann regional variieren.

Modernisierung
Modernisierung umfasst bauliche Maßnahmen zur Verbesserung einer Immobilie.
Was wird verbessert? Zustand, Energieeffizienz oder Wohnkomfort.
Typische Beispiele: neue Heizung, Wärmedämmung oder Badsanierung.

Muskelhypothek
Die Muskelhypothek ist ein umgangssprachlicher Begriff für Eigenleistung beim Bau.
Was bringt das? Durch eigene Arbeit lassen sich Baukosten reduzieren.
Vorteil: Kann als Eigenkapitalersatz angerechnet werden.

Von N wie Nachfinanzierung bis Notarieller Kaufpreis

Nachfinanzierung
Eine Nachfinanzierung wird notwendig, wenn die ursprünglichen Kosten nicht ausreichen.
Warum passiert das? Zum Beispiel durch Baukostensteigerungen oder Planungsfehler.
Nachteil: Oft schlechtere Konditionen als die Erstfinanzierung.

Nichtabnahmeentschädigung
Diese Entschädigung fällt an, wenn ein zugesagtes Darlehen nicht genutzt wird.
Warum verlangt die Bank das? Zum Ausgleich entgangener Zinseinnahmen.

Nießbrauch
Nießbrauch ist das Recht, eine Immobilie zu nutzen und Erträge daraus zu ziehen.
Ohne Eigentum? Ja – der Nutzer ist nicht der Eigentümer.
Typisch: bei Schenkung oder Erbschaft

Notaranderkonto
Ein Notaranderkonto ist ein Treuhandkonto beim Notar.
Wofür wird es genutzt? Zur sicheren Abwicklung des Kaufpreises.
Ablauf: Auszahlung erfolgt erst, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.

Notarieller Kaufpreis
Der notarielle Kaufpreis ist der im Kaufvertrag festgelegte Preis einer Immobilie.
Wichtig: Er ist rechtlich bindend für beide Parteien.

IMMO-Lexikon: Von O wie Objektbesichtigung bis Objektwechsel

Objektbesichtigung
Die Objektbesichtigung ist ein Termin vor Ort zur Prüfung einer Immobilie.
Warum ist sie wichtig? Zustand, Lage und Ausstattung können real beurteilt werden.
Oft Voraussetzung: für Kaufentscheidung oder Finanzierung

Objektwechsel / Pfandtausch
Ein Objektwechsel bedeutet den Austausch der Sicherheit bei einer Finanzierung.
Wann kommt das vor? Zum Beispiel beim Verkauf einer Immobilie und Kauf einer neuen.
Wichtig: Zustimmung der Bank erforderlich

IMMO-Lexikon: Von P wie Pacht bis Prolongation

Pacht
Pacht bezeichnet die Nutzung eines Grundstücks oder einer Immobilie gegen Entgelt.
Unterschied zur Miete? Der Pächter darf zusätzlich Erträge erzielen („Fruchtziehung“).
Typisch: Landwirtschaft, Gastronomie oder Gewerbe

Pfandrecht
Das Pfandrecht ist ein Sicherungsrecht für den Kreditgeber.
Wann wird es relevant? Wenn ein Darlehen nicht zurückgezahlt wird.
Typisch: Absicherung über Grundschuld oder Hypothek im Grundbuch

Prolongation
Die Prolongation ist die Verlängerung eines bestehenden Darlehens.
Wann passiert das? Nach Ablauf der Zinsbindung.
Typisch: bei der bisherigen Bank

IMMO-Lexikon: Von R wie Rangrücktritt bis Risikolebensversicherung

Rangrücktritt
Ein Rangrücktritt verändert die Reihenfolge im Grundbuch.
Was bedeutet das konkret? Ein Gläubiger tritt hinter einen anderen zurück.
Relevant für: Nachrangfinanzierungen

Rangstelle
Die Rangstelle bestimmt die Reihenfolge der Gläubiger im Grundbuch.
Warum wichtig? Sie entscheidet über die Absicherung im Ernstfall.

Ratenkredit
Ein Ratenkredit ist ein Darlehen mit festen monatlichen Raten.
Typisch: für Konsumgüter oder kleinere Investitionen.
Unterschied zur Baufinanzierung: meist unbesichert

Renovierung
Renovierung umfasst optische Verbesserungen einer Immobilie.
Was gehört dazu? Streichen, neue Böden oder kleine Verschönerungen.
Unterschied: keine strukturellen Veränderungen

Restschuld
Die Restschuld ist der noch offene Betrag eines Darlehens.
Wann relevant? Besonders nach Ablauf der Zinsbindung.

Risikolebensversicherung
Diese Versicherung zahlt im Todesfall eine festgelegte Summe aus.
Ziel: Absicherung der Familie oder eines Darlehens.

Rücktritt vom Darlehensvertrag
Ein Rücktritt beendet einen bereits geschlossenen Kreditvertrag.
Wann ist das möglich? Innerhalb der Widerrufsfrist oder bei Nichterfüllung von Bedingungen.

IMMO-Lexikon: Von S wie Sachwertverfahren bis staatliche Förderungen

Sachwertverfahren
Das Sachwertverfahren ist eine Methode zur Immobilienbewertung.
Wie funktioniert es? Orientierung an den Herstellungskosten.
Typisch: bei selbstgenutzten Immobilien

SCHUFA
Die SCHUFA ist eine Wirtschaftsauskunftei in Deutschland.
Was macht sie? Bewertung der Kreditwürdigkeit von Personen.
Einfluss: entscheidend für Kreditentscheidungen

Schuldnerwechsel
Ein Schuldnerwechsel ersetzt den bisherigen Kreditnehmer.
Wann passiert das? Zum Beispiel bei Trennung oder Verkauf.
Wichtig: nur mit Zustimmung der Bank

Sollzins
Der Sollzins ist der vereinbarte Zinssatz eines Darlehens.
Was ist nicht enthalten? Nebenkosten – dafür gibt es den Effektivzins.

Sollzinsbindung
Die Sollzinsbindung legt fest, wie lange der Zinssatz unverändert bleibt.
Typische Zeiträume: 5, 10, 15 oder 20 Jahre.

Sondereigentum
Sondereigentum gehört einem einzelnen Eigentümer innerhalb einer Immobilie.
Beispiele: Wohnung, Kellerraum oder Stellplatz.
Abgrenzung: Gegensatz zum Gemeinschaftseigentum

Staatliche Förderung
Staatliche Förderung unterstützt Immobilienprojekte finanziell.
Was gibt es konkret? Zuschüsse, günstige Kredite oder Steuervergünstigungen.
Ziel: Wohneigentum erleichtern

IMMO-Lexikon: Von T wie Teileigentum bis Tilgungssatzwechsel

Teileigentum
Teileigentum bezeichnet Räume, die nicht zu Wohnzwecken genutzt werden.
Beispiele: Läden, Büros oder Gewerbeflächen innerhalb eines Gebäudes.

Teilungserklärung
Die Teilungserklärung ist eine notarielle Erklärung zur Aufteilung einer Immobilie.
Was passiert dabei? Ein Mehrfamilienhaus wird in einzelne Einheiten wie Eigentumswohnungen aufgeteilt.
Grundlage für: Wohnungseigentum

Tilgungsausgesetzte Zeit
In dieser Phase werden nur Zinsen gezahlt, aber keine Tilgung geleistet.
Wann kommt das vor? Häufig bei Zwischenfinanzierungen oder Förderdarlehen.

Tilgungsplan
Der Tilgungsplan zeigt die Entwicklung eines Darlehens über die gesamte Laufzeit.
Was wird dargestellt? Zinsanteil, Tilgung und verbleibende Restschuld pro Rate.
Wichtig für: langfristige Planung

Tilgungssatzwechsel
Der Tilgungssatzwechsel ermöglicht eine Anpassung der Rückzahlungsrate während der Finanzierung.
Wann ist das sinnvoll? Bei veränderten Lebenssituationen oder Einkommen.
Vorteil: mehr Flexibilität im Kreditverlauf

IMMO-Lexikon: Von U wie Umschreibung bis Unbedenklichkeitsbescheinigung

Umschreibung (Grundbuch)
Die Umschreibung ist die Änderung des Eigentümers im Grundbuch.
Wann passiert das? Nach Kauf, Erbe oder Schenkung einer Immobilie.
Wichtig: Erst mit der Umschreibung wird der neue Eigentümer rechtlich anerkannt

Umschuldung
Eine Umschuldung ersetzt ein bestehendes Darlehen durch ein neues.
Ziel: bessere Konditionen oder niedrigere Zinsen.
Typisch: bei Ablauf der Zinsbindung oder bei Bankwechsel

Unbedenklichkeitsbescheinigung
Dieses Dokument wird vom Finanzamt ausgestellt.
Was bestätigt es? Dass keine steuerlichen Hindernisse für die Eigentumsübertragung bestehen.
Voraussetzung für: Eintrag ins Grundbuch

IMMO-Lexikon: Von V wie Variabler Zins bis vorvertragliche Informationen

Variabler Zins
Ein variabler Zins passt sich regelmäßig an einen Referenzzinssatz an.
Beispiel: EURIBOR
Chance und Risiko: sinkende oder steigende monatliche Belastung

Variables Darlehen
Ein variables Darlehen ist ein Kredit mit flexiblem Zinssatz.
Vorteil: meist kurze Kündigungsfristen und hohe Flexibilität.

Verkehrswert
Der Verkehrswert ist der aktuelle Marktwert einer Immobilie.
Was bedeutet das? Der Preis, der zum Bewertungszeitpunkt realistisch erzielbar ist.
Grundlage für: Finanzierung und Beleihung

Vorfälligkeitsentschädigung
Diese Entschädigung wird bei vorzeitiger Kreditrückzahlung fällig.
Warum verlangt die Bank sie? Zum Ausgleich entgangener Zinsen.

Vorkaufsrecht
Das Vorkaufsrecht gibt einer Person oder Institution das Recht, eine Immobilie bevorzugt zu kaufen.
Wann greift es? Wenn ein Verkauf an Dritte geplant ist.

Vorvertragliche Informationen
Vorvertragliche Informationen müssen vor Abschluss eines Kredits bereitgestellt werden.
Was enthalten sie? Zinssätze, Laufzeit, Tilgung und alle Kosten.
Ziel: Transparenz für den Kreditnehmer

IMMO-Lexikon: Von W wie Wegerecht bis wohnwirtschaftliche Zwecke

Wegerecht
Das Wegerecht erlaubt die Nutzung eines fremden Grundstücks.
Typischer Fall: Zugang zum eigenen Grundstück.
Eintragung: meist im Grundbuch

Wertermittlung
Die Wertermittlung bestimmt den Marktwert einer Immobilie.
Wofür wird sie benötigt? Verkauf, Finanzierung oder steuerliche Zwecke.

Wohnfläche
Die Wohnfläche umfasst alle anrechenbaren Flächen einer Wohnung.
Warum ist sie wichtig? Sie beeinflusst Miete, Kaufpreis und Nebenkosten.

Wohnrecht
Das Wohnrecht erlaubt das Wohnen in einer Immobilie ohne Eigentum.
Typisch: bei Schenkung oder familiären Regelungen.

Wohnungseigentum
Wohnungseigentum ist das Eigentum an einer einzelnen Wohneinheit.
Zusätzlich: Anteile am Gemeinschaftseigentum gehören dazu.

Wohnwirtschaftliche Zwecke
Dieser Begriff beschreibt die Nutzung von Finanzierungen für Wohnraum.
Beispiele: Kauf, Bau oder Modernisierung von Immobilien.

IMMO-Lexikon: Von Z wie Zins bis Zwischenfinanzierung

Der Zins ist der Preis für geliehenes Geld.
Angabe: in Prozent pro Jahr auf den Darlehensbetrag.

Zinsbindungsfrist
Die Zinsbindungsfrist legt fest, wie lange ein Zinssatz unverändert bleibt.
Was danach? Anschlussfinanzierung oder Prolongation zu neuen Konditionen.

Zuteilung
Die Zuteilung bezeichnet den Zeitpunkt, an dem ein Bausparvertrag genutzt werden kann.
Was passiert dann? Auszahlung von Guthaben und Darlehen.

Zwangsvollstreckung
Die Zwangsvollstreckung ist eine rechtliche Maßnahme zur Durchsetzung von Forderungen.
Was kann passieren? Zum Beispiel eine Zwangsversteigerung einer Immobilie.

Zwischenfinanzierung
Die Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiger Kredit zur Überbrückung.
Typischer Fall: Eigenkapital ist noch nicht verfügbar.

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